Bibliothek
Nach
Fertigstellung der Aula hat das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium endlich einen
eigenen Versammlungs- und Veranstaltungsraum für ca. 350 Personen. Seit
30 Jahren haben wir uns in Raum 220 versammelt.
Nun ist Gelegenheit, den zweiten Wunsch – aufgekommen zum 425-jährigen
Jubiläum im Jahre 2004 – nach einer Bibliothek inclusive Lesesaal für
Schüler und Lehrer umzusetzen.
Die Schulkonferenz hat grünes Licht gegeben, die Planungen für die
Nutzungsänderung von Raum 220 voranzutreiben. Präsenzbücherei, 32
Arbeitsplätze und 6 Internetrechercheplätze sollen für die Schüler und
die Lehrer zugänglich sein. Vielleicht erscheint einigen Lesern die
Anzahl der Internetrechercheplätze zu gering. Denjenigen sei gesagt,
dass das WDG für Schülergruppen 3 PC-Schulungsräume mit jeweils 12 bis
15 Rechnern zur Verfügung stellt. Diese Räume werden gut angenommen.
Darüber hinaus haben jede Klasse und jeder Fachraum einen
Internetzugang. Gelegenheiten, Internetrecherchen durchführen zu können,
gibt es genug. Gelegenheiten zum ruhigen Arbeiten und Nachschlagen in
Schulbüchern, Zeitschriften und Zeitungen gibt es jedoch nicht.
Die Finanzierung dieser Umbaumaßnahme soll durch Mittel der
Vereinigung und des WDG-Haushalts gestemmt werden.
Herzlichen Dank für zweckgebundene Spenden, die seit 2004 für den
Kauf von Büchern und Bibliotheksausstattung bei der Vereinigung der
Freunde des WDG bereits eingegangen sind! Eine erste Planung liegt vor
und ist der Schulgemeinde vorgestellt worden. Schüler, Lehrer und der
Vorstand der Vereinigung der Freunde gestalten ihre Bibliothek und ihren
Lesesaal.
Die gesamte Außenwand nach Süden (zum Verbindungsweg zwischen
Parkplatz an der Südstraße und Theatron) soll durch ein Bücherregal
bedeckt werden. Verschiebbare Leitern sorgen für eine sichere
Erreichbarkeit auch in den oberen Bereichen. Da die Fenster zur
Straßenseite eine Brüstungshöhe von 1,20 m haben, sorgt eine L-förmige
Empore für eine günstige Arbeitshöhe. Der Raum wird von der Empore durch
1,80m Meter hohe Regale abgetrennt. Weitere Bücherregale sowie zwei
Bücherecken gliedern den restlichen Raum in ruhige Zonen und sorgen für
den nötigen Regalraum. Die Atmosphäre wird durch Beleuchtungen der
einzelnen Arbeitsplätze unterstützt. Die Bibliothek wird in der
Planungsvorlage durch den bisherigen Vorraum von Raum 220 betreten.
Dieser erhält im hinteren Teil einen abgeschlossenen kleinen Raum für
Kopierer und Drucker. Die Wand zwischen Vorraum und Raum 220 wird
durchbrochen und der Durchgang durch eine Stütze geteilt.
Die ruhige Arbeitsatmosphäre sowie die umfangreiche Präsenzbibliothek
wie auch die oben genannten weiteren Arbeitsmöglichkeiten werden das
selbständige Arbeiten in der Schule unterstützen und die bisher weit
verbreitete Einstellung „nur zu Hause kann man arbeiten“ verändern.
Schule muss immer mehr ein Ort der Gespräche, des inhaltlichen
Miteinanders sowie des gemeinsamen Erlebens sein.
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung für dieses Projekt und sind
für jede Spende dankbar! |