Verein - Geschichte

 

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Die Vorgeschichte der Vereinigung der Freunde des WDG e.V.

In der im September 1953 unter dem Titel "Pennäler-Treffen" von der Stadt Wuppertal aus Anlaß des Wuppertaler Heimatfestes herausgegebenen Broschüre findet sich der folgende Artikel über die Vorläufer und die Gründungsgeschichte der Vereinigung:

"Am 10.6.1912 wurde in Elberfeld die Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium zu Elberfeld als eingetragener Verein gegründet.
Wenige Jahre später wurde auch die Vereinigung der Freunde und ehemaligen Schüler des Barmer Gymnasiums, ebenfalls als eingetragener Verein, gegründet.
Zweck der Vereinigungen war Erhaltung und Betätigung des Interesses an der Schule.
Nachdem die beiden Schulen unter dem unglücklichen Namen Barmer Gymnasium in Elberfeld in die Kölnerstraße verlegt wurden, erlahmte das Interesse der ehemaligen Elberfelder Schüler.
Als dann aber unter dem 16.2.1938 der Oberpräsident der Rheinprovinz für die Anstalt den Namen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal genehmigte, trat man am 9.2.1939 zusammen und gründete, unter Auflösung des Barmer Vereins, die Vereinigung der Freunde des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums. § 2 bestimmte: "Der Verein bezweckt die Pflege des Gemeinschaftsgedankens bei seinen Mitgliedern und die Förderung der Interessen des WDG."
Das Interesse an dem Verein wuchs, in den Kriegsjahren schufen die von dem jetzigen Ehrenvorsitzenden Dr. M Hoffmann redigierten Grünen Blätter, die regelmäßig alle Vierteljahre über das Leben und Sterben der Mitglieder, meist mit Bildern der Gefallenen berichteten, einen engen Zusammenhalt.

Dank der Initiative des langjährigen Direktors der Anstalt des Herrn Oberstudiendirektors Holthöfer und des Oberstudienrates Christians kamen schon 1946 die Mitglieder erstmalig zusammen. Das Interesse wuchs, so daß die Vereinigung heute weit über 1000 Mitglieder zählt.
Der Zweck der Vereinigung verlagerte sich immer mehr auf die Förderung der Interessen der Schule. Um dieses Ziel noch besser erreichen zu können, wurden die Satzungen im Januar 1953 dahin abgeändert, dass als Zweck die ausschließliche und unmittelbare Förderung der Schule bezeichnet wurde.
Dadurch sind die Spenden für die Vereinigung steuerlich absetzbar. Wir hoffen, dass diese Satzungsänderung und auch das Treffen der alten Pennäler recht viele Ehemalige, die noch abseits stehen, zum Beitritt anregen, zum Wohle der Schule, die hoffentlich bald ihr neues Heim an der Kölnerstraße beziehen kann, das mit auszuschmücken ein Ziel der Vereinigung ist.

Franz Hünerbein, Rechtsanwalt, 1. Vorsitzender"

 

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